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Hela Margarete Luise Mix gebar den kleinen Wolfgang Hermann Max 1961 in Stendal. Das bin ich.
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Singend ging ich in den Kindergarten und singend brav zu meiner Mama nach Hause. Wir waren Schlüsselkinder. Gestriegelt und gebügelt schickte sie mich in die Politechnische Oberschule „Rudolf Hildebrand“. Acht Jahre hielt ich es aus und beschloss mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die sozialistische Planwirtschaft sah für mich eine Dampf-und Diesellokschlosser-Ausbildung bei der Deutschen Reichsbahn vor, die ich brav annahm. Nach drei Jahren Ausbildung musste ich in den Gleissbau. |
Drei Monate hielt ich es aus und begab mich in die Hände des ,,Theater der Altmark”. Dort arbeitete ich mit Erfolg auf der Bühne und auch dahinter, drei ganze Jahre. Ich lernte die Liebe zur klassischen Musik und zur Oper. Danach ging es in die Page-Brauerei ins Lager. Jetzt lernte ich in drei Monaten, was harte Arbeit heißt und begann ganz schnell die Flucht als ,,Star-Verkäufer”für Damenmoden-Obertrikotagen im Modehaus Lau in Stendal. Eine meiner schönsten Zeiten - drei Jahre.
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Dann kam der Kulturschock: die Ausreise in das ferne Deutschland.1984, am 13.April auf einen Freitag, 13 Uhr fuhr uns der ,,Mumienexpress “, so nannten wir ihn, ins Lager nach Gießen. Drei Tage blieb ich dort. Bis dahin hatte ich die Verbindung zum Menschen.
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Ich began eine Umschulung als Friseur in Hildesheim. Nach einem halben Jahr geschah etwas, was mich für immer prägen sollte: drei Tage obdachlos zu sein. Mein Gerechtigkeitssinn hatte mich in diese Gesellschaft geführt. Verwandte wurden zu Fremden, Fremde zu Freunden. Ich gratulierte mir, diese Erfahrung machen zu dürfen, denn Mama war nicht da, sie wusste nichts davon. Ich sprang über meinen Schatten, entschuldigte mich und hatte meine Ausbildung zurück - und mit 24 Jahren mein erstes eigenes Zimmer.
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Ich fühlte mich als Sieger, weil ich etwas gelernt hatte. Hier musste ich Theater spielen um voranzukommen, und das hatte ich ja im Theater gelernt. Nach sechs Jahren Hildesheim begab ich mich in die Hände von Pierre Menez. Die schönste Zeit meines Lebens. Er gab mir den Schliff, den feinsten und besten, den ein Frisör haben kann.
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| Nach acht Jahren versuchte ich mich selbständig zu machen. Als es mir nach drei Jahren gelang, hatte ich keine Lust mehr und ging nach Sydney. Dort lernte ich Jon Azzi kennen, der beste Figaro Australiens. Ich durfte viel lernen und wir stehen heute noch in guter Verbindung. |
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Doch mein Herz schrie nach Europa - ich fing mit der Malerei an.
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Wenn es noch so düster scheint, ist es die Sonne, die dir Wärme, Geborgenheit und Liebe zu dir selbst zurück gibt, damit du dich nicht verlierst im Dunkeln. sunkiss for you ! Tel. ( +49 ) 017623519608 |
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